2008/01/19

Tag/Day 1.2 auf der/on CENTURY in Miami, FL

Sorry - but my first blogs were only published in German. Therefore please use a translator service like with Google to get a rough idea what I wrote then. Thanks for understanding.


Wir haben im ehemaligen Radisson Hotel übernachtet, weil ich dort genügend Punkte gesammelt hatte. Zwischenzeitlich hat Radisson das Objekt aufgegeben und Hilton wird das Hotel in Zukunft managen. Während der Umbauphase heißt das Hotel daher Biscayne Bay Hotel. Es bietet aber auch schöne Pre-Cruise-Packages inkl. Transfer zum Cruise Terminal an. Wer aber nur den Transport buchen will: In der Motor Lobby ist der Schalter von Fascination Transportation (http://fttlimo.com), die uns für 5 USD zum Hafen bringen. Praktisch vielleicht auch: wer mit dem Mietwagen kommt kann hier bei Enterprise (ebenfalls mit eigenem Schalter) seinen Wagen abgeben oder übernehmen.

Den Vormittag nutzen wir um die Schiffe in Ruhe zu fotografieren. Unser armer haitischer Taxifahrer Serge Danger (mit dem Namen als Taxifahrer...) wird von mir von einem Schiff zum nächsten gelotst.

Gegen 11.30 Uhr lassen wir uns zum Terminal rüberfahren.

Da aus der RCCL-Gruppe nur die AZAMARA QUEST, LIBERTY OF THE SEAS und CENTURY da sind, werden wir am RCCL-Terminal abgefertigt. Die AZAMARA QUEST wurde zur Südseite des Hafens vor dem Verwaltungsgebäude von RCCL "verbannt".

Sieben Schiffe im Hafen und trotzdem klappt alles wunderbar.

Unser Gepäck wird uns entgegen genommen und nach wenigen Minuten sind wir bereits nach der Security beim Check-in. Hier werden sogar Getränke gereicht, die es ja bei CUNARD nicht gab... Bevor wir auf das Schiff dürfen, müssen wir kurz noch zur Immigration, die unsere Bordkarten als Non-US-Residents gekennzeichnet.

Die üblichen Einschiffungsfotos und schon geht es über Deck 6 auf die Promenade der CENTURY.

Dort werden wir mit einem Desinfektionstuch begrüßt und nun kommt die größte Überraschung. Beim Betreten des Schiffes läuft uns dann warm und kalt den Rücken runter:

warm, weil wir mit Sekt empfangen werden -

kalt, weil wir denken, dass es extrem im Eingangsbereich zieht.



Dieses Bild entstand allerdings zu einem späteren Zeitpunkt, als die Kabinendecks freigegeben waren. Zur Zeit unserer Einschiffung dürfen wir nur hoch an die Oberdecks, da die Kabinendecks noch nicht freigegeben sind. Daher gibt es auch nur den Sekt.

Wir fahren daher direkt zum Deck 11 und sehen uns auf den offenen Decks um. Das macht schon einen tollen Eindruck.... vor allem nachts.













Von dort sehen wir nochmals zur AZAMARA QUEST und CARNIVAL FREEDOM rüber.

Anschließend gehen zum Büffetrestauant, bei dem wir wieder freudig mit einem Desinfektionstuch begrüßt werden.



Nach dem wir ein nettes Plätzchen gefunden haben, gucken wir uns in Ruhe die Büffets an.

















Ein vierfacher Aufbau des Büffets ist möglich. Jetzt wurde das Büffet dreifach aufgebaut. Zusätzlich gibt es im Heckbereich noch eine Salatbar,



sowie zur Poolseite hin noch eine Pasta-/Pizzaausgabe auf der Steuerbordseite



sowie eine Eisbar auf der Backbordseite:





Generell wirkt alles sehr nett und freundlich - insbesondere fällt uns hier oben die Freundlichkeit des Personals auf - bis auf an einer Stelle, wo man eigentlich merkt, dass es auch mit der Präsentation etwas nicht stimmte. Wenn man eben die Scheiben nicht klar hält, wird man eben öfters gefragt, was dahinter ist, und muss sich nicht wundern... Die anderen haben einem auch schon mal ein Tablett getragen oder einen Saft geholt, den es kostenlos hier gab:



Übrigens sehr schön: berührungsfreie Eiswasser und Eisspender...

Draußen gab es die üblichen "Tatverdächtigen": Hot Dogs, Burgers usw.





Wir haben viele Kellner gesehen, die einfach einen Burger für einen Gast besorgt haben, die erst später das Angebot entdeckt hatten, und nicht extra raus laufen wollten.

Ich gehe dann man zum Spa, um mir einen Behandlungstermin geben zu lassen.

















Der Spabereich ist für diese 1 1/2 Tage für 35 USD nutzbar. Allerdings kommt mir die Anzahl der Liegen wieder recht gering vor und wir sollen akzeptieren, dass bis zum frühen Abend noch öffentliche Führungen stattfinden und daher nicht alles an ist. Darauf verzichten wir. Die Fitnessräume sind kostenlos nutzbar.

Positiv fallen die öffentlichen Toiletten auf:





Manche waren sogar mit Stoffhandtüchern bestückt. Ist das nicht ein Standard, der in dieser Klasse Standard sein sollte... Bei der QUEEN VICTORIA denke ich an das Schmirgelpapierhandtuch zurück...

Nach 13.00 Uhr kommt dann auch die Ansage, dass wir in die Kabinen können.

Wir haben eine sog. Familien-Verandah-Kabine der Kategorie FV gebucht, für die wir pro Nacht 167,50 EUR zahlen. Die Reise haben wir damals auf der JEWEL OF THE SEAS vorgebucht. Wir können uns noch sehr gut an die Future Cruise Beraterin erinnern, die sich sehr dafür eingesetzt hat, dass wir für die 2-Nächte-Cruise auch die 50 USD OBC erhalten. Die Abwicklung in Deutschland haben wir dann Herrn Klose vom Reisebüro Atlantis in Wunstdorf übertragen.

Uns erwartet eine freudige Überraschung: (fast) alles, was wir auf der QUEEN VICTORIA an Stauflächen in der Kabine und im Bad vermisst haben, finden wir hier auf der CENTURY.



















Unser Balkon erlaubt uns den direkten Blick auf das Bug der LIBERTY OF THE SEAS.

Was machen eigentlich die Pinguine auf dem Bug???









Im Bad gibt sogar einen Spender für Body Lotion. Dass es "nur" Seife aber kein Duschgel gibt, wussten wir ja bereits von unserem Aufenthalt auf der JEWEL OF THE SEAS und haben uns entsprechend darauf vorbereitet.

Dass das Schiff nicht mehr nagelneu ist, sieht man dem Schiff in den Kabinen schon an. Schade, dass hier nicht auch Geld beim letzten Umbau hineingesteck wurde.

Leider gab es auch ein paar negative Überraschungen:

1. So schön, wie das ist, dass die Kabine durch eine Schiebetür geteilt werden kann und jeder Bereich über ein eigenes Thermostat verfügt, so schade ist es, dass nur das im Wohnbereich funktioniert. Auch wenn man im Schlafbereich auf 80F hochdreht: Es kühlt bloß und nur durch die offene Balkontür wird es in der Kabine erträglich. Der Steward verspricht uns, dass etwas daran gemacht werden kann. Leider passiert nicht allzu viel und es macht sich dann bemerkbar, wenn man nachts die Balkontür nur ganz oder gar nicht öffnet. Leider ist auch die Klimaanlage im Schafbereich nicht zugfrei und bläst direkt auf denjenigen, der darunter schläft. Wir haben kurzerhand den Ausgang zugestopft.



2. Im Schlafbereich steht nur ein Doppelbett, das nicht in zwei Einzelbetten geteilt werden kann und nur aus einer Matratze und einer großen Decke besteht.

Wir müssen daher darum bitten, dass auch das Sofa nachts hergerichtet werden muss, mit der Groteske, dass man keinen Zugang mehr zum Balkon hat. Dieses Schlafsofa besteht jedoch aus Schaumstoff, so dass man dort nicht besonders bequem sitzen kann. Schön schlafen lässt es sich leider darauf auch nicht.





3. Es gibt nirgendwo Nachttische in dieser Kabine.

4. Es gibt keine Gepäckmatte, was dazu führt, dass wir das Gepäck auf dem Teppichboden auspacken, um die Überdecke nicht zu verschmutzen. Dafür haben wir eine Tasche. Nur die Handtücher für den Strand für die sie gedacht sind, erhalten wir erst auf Anfrage.

5. Lt. Schild sollte hier eine Flasche Wasser stehen, die jedoch hier nicht steht. Als wir aber unsere Flasche Evian, die wir zuvor an der Poolbar gekauft haben, dahin stellen, wird sie vom Steward als Entnahme wieder berechnet.



6. Schön, dass es sogar einen Schuko-Steckdose gibt. Schade, dass es nur genau dieses eine Paar gibt, so dass man sich doch besser noch eine Verlängerungsschnur mit dem Dreifachstecker mitbringen sollte. Im Badezimmer gäbe es noch eine weitere Steckdose für den Rasierer.



7. Schade, dass Filme z. T. kostenpflichtig sind und die Positionsanzeige auch nicht mehr so dem Stand der Technik entspricht.

8. Schade, dass man die Ansagen in der Kabine nicht mitbekommt.

Ich erkunde mal langsam das Schiff und stelle fest, dass ich viele Bereiche gar nicht kennenlernen kann, weil sie wegen "Private Fuction" gesperrt sind:

Crystal Lounge, Celebrity Theater, Michael's Club, Hemispheres

Nur die Crystal wird zwischendurch auch mal freigegeben, so dass man sich dort umsehen kann.





Wir stellen zur Freude fest, dass die Martini Bar, die mal direkt unter unserer Kabine war, nicht mehr genutzt wird. Trotzdem bekommen wir in unserer Kabine Teile von Veranstaltungen in der Crystal Lounge durchaus mal mit. Und man bekommt eine kostenlose Lichttherapie, wenn man die Bar auf der Steuerbordseite betritt oder verlässt.







Um es vorweg zu nehmen: die anderen drei Orte lernen wir gar nicht kennen, weil wir gar keine Chance haben sie zu sehen.

Und die Martini Bar als zentraler Treffpunkt für mache Treffen an Bord mit anderen Forensmitgliedern kann man eigentlich wegen Überfüllung schließen.



Da die zweite Sitzung erst um 20.30 Uhr beginnt, gehen wir nochmals in das Büffetrestaurant, um die nächsten vier Stunden zu überbrücken.



Die Pizza wird immer frisch gebacken...

Um 16.15 Uhr ist Seenotrettungsübung und unser Sammelpunkt ist der Rendezvous-Square. Der Rendezvous-Square wird von uns gemieden, weil er schlicht immer zu kalt ist, was hinterher auch die Rettungsübung nicht gerade angenehm macht. Ansonsten fällt uns der hohe Anteil an Tischen mit Aschenbechern auf. Die Übung wird allerdings in die Länge gezogen, weil nicht mal geschafft wurde, die sieben Signale zu setzen. Was dann hinterher zur Farce wird: es wird darauf bestanden, dass man sich nochmals am Rettungsboot trifft. Bei 24°C ist das ja noch in Ordnung, nur dass ich zwischenzeitlich die Ausfahrt der NORWEGIAN SUN verpasse. Da aber sowieso nicht die Anwesenheit nicht gegengeprüft wird, werde ich bei der nächsten Seenotrettungsübung nicht mitmachen.







Schön sind jedoch die Kunstwerke, die man überall auf dem Schiff findet.

Ein absoluter Anziehungspunkt ist die Grand Lobby, die durchaus an Eleganz mit der QUEEN VICTORIA mithalten kann. Rundum sind Geschäfte und Cafés angesiedelt, sowie auf Deck 5 den Shore Excursion Manager und die Guest Relations, die mit einem klassischen Purser's Desk nichts zu tun hat. Das finanzielle regelt die "Bank" (Zahlmeisterbüro), das jedoch nur sehr eingeschränkte Öffnungszeiten anbietet. Auch nur hier und im Casino wird mit Bargeld gearbeitet.









Auch hier wird wieder eine kostennlose Lichttherapie angeboten. Bei der Guest Relation treffe ich die internationale Hostess an Bord: Geraldine aus Frankreich. Sie hat uns ein Schreiben in Deutsch zustellen lassen, damit wir das wichtigste in Deutsch mitbekommen. Ihr stelle ich die Fragen, die andere Crusier mich gefragt haben und übergebe ihr meinen Berlitz-Führer zur Unterschrift.

Wir ziehen uns auf unseren Balkon zurück und erleben eine tolle Ausfahrt aus Miami, da bisher nur die NORWEGIAN SUN weg ist und alle anderen auch gerade ablegen oder noch da sind.

















Bis zum Abendessen ist ja immer noch Zeit, so gehen wir mal weiter durch das Schiff, sofern wir Einlass haben. So zum Beispiel das Kartenspielzimmer, das gleichzeitig als Bibliothek dient:







Das Kino betreten wir gar nicht erst, weil die kalte Luft einem schon entgegen kommt.



Gegenüber ist der Future Cruise Consultant, der uns allerdings keine blinde Anzahlung verkaufen will, weil er meint, dass es nur für US-Bürger bzw. Kanadier sei. US-Resident wäre für ihn nicht anwendbar, obwohl im Flugblatt damit geworben wird. Schade: Chance vertan! Nicht schade: so unsympathisch, wie er sich aufgeführt hat, bekommt er keine Kommission.



Wir gehen mal zum Lazarett, weil wir mal nach den Öffnungszeiten sehen wollen. Vor dem Lazarett finden wir folgenden Automaten:



Sogar Mittel zur Verhütung werden für 0,50 USD angeboten.

Zurück geht es über einen extrem breiten Gang der das Treppenhaus A mit dem Lobby-Bereich verbindet:



So ein breiter Gang. Was macht man eigentlich in so einem Gang???

Für uns entdecken wir das CAVA Café auf Deck 6 als Lieblingsort, weil es dort einen leckeren Jasmin-Tee gibt. Leider gibt es auch hier kaum zugfreie Sitzmöglichkeiten oder es ist doch immer kalt. Selbst den Amerikanern mitlerweile, die auch immer öfters laut sagen, dass es denen zu kalt ist. Trotzdem genießen wir ein wenig die klassiche Musik, die dort gespielt wird und halten es zumindest für die Länge eines Kaffees auf.









Hier würde es theoretisch die schönsten "Souvenirs" zum Mitnehmen geben...

Im Casino kann ich Geld kostenlos abheben.



Nachdem wir jedoch feststellen, dass offensichtlich überall Rauchen gestattet ist, hören wir auf an den Slotmaschinen weiterzuspielen.

Da Jeans-Verbot für das Grand Restaurant angeblich herrscht, gehen wir uns umziehen.

Zuvor gehen wir mal noch zum Büffetrestaurant, um mal zu sehen, was es dort so abends gibt. Thema ist Salat und Suppe. Eigentlich eine typische amerikanische Lunchkombination. Zum Erstaunen stelle ich fest, dass keine neue Suppe für abends gibt, sondern die gleiche Rindfleisch-Graupensuppe gibt, wie bereits mittags.

Kurz vor 20.30 Uhr sind wir unten. Eine große Menschenmenge davor auf Deck 6. Ein Mitarbeiter, der sich die Mühe macht, darauf hinzuweisen, dass die 500-er Tischnummern unten und 600-er Tischnummern oben sind.

Unten fehlt gänzlich jemand. Erst als die Tür geöffnet wird, wird durchgebrüllt, dass die geraden Tischnummern auf der Steuerbordseite und die ungeraden Tischnummern auf der Backbordseite. Ein Exodus von der einen Seite zur anderen Seite setzt ein. Das hätte man auch vorher geschickter kommunizieren können.

Uns erwartet wieder ein Desinfektionstuch. Das Restaurant macht einen sehr tollen Eindruck. Es wirkt genauso elegant wie auf der QUEEN VICTORIA.









Wir werden an unseren Tisch geführt. Es ist einer von zwei 4-er Tischen, den wir zwar für uns haben, aber genau zwischen zwei Servicestationen liegt und unter der der Treppe, so dass wir das tolle Heck gar nicht sehen können.

Eigentlich ist noch gar nichts fertig. Kein Kellner, der uns am Tisch begrüßt, keiner der die Serviette auf den Schoß legt und keiner der den Stuhl zurechtrückt. Ein paar Minuten später kommt unser Assistant Waiter, der noch damit beschäftigt ist die Butter und das Brot herzurichten und wir bekommen die Karten.



Das Brot ist nach der Convenience-Ware von Carnival ein Hochgenuss und vorab: ich weiss nicht, welchen Bäcker ich besser finden soll: QUEEN VICTORIA oder CENTURY. Vorab: bei den Croissants hat eindeutig die CENTURY die Nase vorn.

Die Weinkellnerin zieht sofort beleidigt die Nase hoch, als wir erklären, dass wir keinen Wein trinken. Da wir zum ersten Mal bei Celebrity sind und bislang unser Kellner immer noch nicht aufgetaucht ist und wir Durst haben, bestellen wir bei der Weinkellnerin Evian und Cola Light, was sie mit einem "Das können Sie später bestellen" entgegnet. Wenigstens hat sie es aber geschafft, unseren Kellner darüber zu informieren, dass wir einen Getränkewunsch haben.

Am Nachbartisch setzt sich ein mittelamerikanisches Paar an den Tisch, die auch diese Tour mitmachen, um Celebrity kennenzulernen. Sie haben Concierge Class gebucht und haben den Concierge bislang wohl noch nicht zu Gesicht bekommen. Sie sind erfahrerene Cruiser und nutzen den Vorteil, dass sie in Miami wohnen und jedes Angebot mitnehmen können. Wie man heraushört, sind sie wohl große RCCL-Fans.

Unser Kellner Oma stellt sich vor. Das Essensangebot ist jetzt nichts außergewöhnliches, was es auf anderen Schiffen nicht auch gebe. Am 1. Abend ist Shrimpscocktail das höchste der Gefühle was Schalentiere anbetrifft. Ich nehme das Prime-Rib, das es ebenfalls auf jeder anderen Fahrt gibt und freue mich mal wieder auf einen Pfefferservice.







Kleiner Hinweis für diejenigen, die immer behaupten, dass COSTA und MSC auf Convenience zurückgreifen, während CELEBRITY nur alles frisch macht... Die Mandarinen in der Kaltschale waren garantiert aus der Dose!





Der Serviceablauf ist ungewöhnlich im Vergleich zu unseren bisherigen Erfahrungen. Das liegt allerdings nicht unseren Kellnern, sondern an dem System:

1. In unserem Bereich teilen sich zwei Kellner einen Assistent-Waiter (wobei unser Kellner am 1. Abend 10 und am 2. Abend 11 Gäste hatte),

dadurch haben weder der Hilfskellner noch unser Kellner eigentlich so richtig Zeit sich um uns zu kümmern. Der Hilfskellner tut mir irgendwie Leid. Er ist Diener zweier Herren, deswegen ist das weder Fisch noch Fleisch, was geboten wird. Da er eigentlich so selten sich blicken lässt, habe ich nicht mal Gelegenheit mir seinen Namen und seine Herkunft einzuprägen. Oma muss daher mehr Arbeiten machen, die normaler ein Hilfskellner macht, deswegen ist er kaum da. Es kann also schon mal 25 Minuten dauern, bis dass mein Glas Cola Light wieder aufgefüllt wird. Ihm fehlt auch die Zeit, das Besteck für den nächsten Gang zu prüfen, was dazu führt, dass man erst mit dem Essen sein Steak- oder Fischmesser bekommt.

2. Wie wir erst am zweiten Abend feststellen konnten, gibt Oma beim Einlass ins Restaurant die Desinfektionstücher aus. Daher setzt bei uns der Service später ein als bei anderen Tischen.

3. Weil es keine Transparenteabdeckhauben gibt, müssen die Kellner sich erst durchgucken, bevor sie die Mahlzeiten für einen Tisch zusammen haben.



Das System sieht wohl auch nicht vor, dass man Reserven an Besteck oder Servietten an den Servicestationen bereithält. Ich kenne es von anderen Schiffen, dass man mal schnell etwas von einem leeren Tisch etwas "klaut", um eine Lücke an einem anderen Tisch zu schließen. Was ich bislang nicht kennengelernt habe: Dass an Tischen "geplündert" wird, an denen bereits Gäste sitzen. Auch hier: nicht unsere Kellner, sondern Kellner, die sich bei uns bedienen.

Positiv wird es erst wieder beim Dessert, als alle wichtigen alternativen Desserts auf einem Tablett serviert werden.



Der Kaffee im Grand Restaurant ist wiederum hier zum Abendessen ungenießbar. Wenn er jedoch so in den Kannen herumgepanscht wird, wie hier das Eiswasser, dann ist es kein Wunder. Der Nachteil an Tischen neben der Service Station ist, dass man alles mitbekommt. Der Vorteil an Tischen neben der Service Station ist, dass man alles mitbekommt. Einblick in die Servicestation von Oma haben wir nicht. Daher können wir nichts zu seiner Praxis sagen. Wir wundern uns warum ein anderer Hillfskellner ständig unten hockt. Er "panscht": Halbe Krüge mti Eiswasser werden "konsolidiert". Die leeren werden jedoch nicht zum Spülen in die Küche gebracht, sondern umdreht in den Schrank gestellt. Ob mit unserem Kaffee auch so "gepanscht" wird, weil er so komisch schmeckt?

Wir geben trotzdem ein wenig Zusatztrinkgeld (zusätzlich zur Servicegebühr), weil wir nett und freundlich bedient wurden, falls sie mal da waren. Das sie meistens nicht da waren, rechnen wir nicht ihnen zu sondern der Organisation. Dass diese Mahlzeit vom Service noch die "beste" der vier Mahlzeiten werden würde, hätten wir zu diesem Zeitpunkt noch nicht gedacht. Mit dem Anspruch, dass man auf der Nummer 7 der großen Schiffe ist, hätte man das eigentlich das kaum geglaubt.

Die Alternative wäre das Murano für 30 USD Zuzahlung.





Mangels verfügbarer Tische stellt sich für uns sowieso nicht mehr die Frage, ob wir das Restaurant am 2. Abend testen sollten.

Da es nur einen Magier um 22.45 Uhr gibt, verzichten wir auf die Show, denn die Ankunft in Nassau ist schon recht früh.

In diesem Sinne:

Gute Nacht.

HeinBloed

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